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„Der BDÜ-Landesverband Berlin-Brandenburg nimmt Sie mit in die Zukunft“, Beitrag von
Katja Raeke, Diplom-Dolmetscherin für Polnisch und Russisch, erschienen in der Sonderausgabe des Berliner Rundbriefs
zur internationalen BDÜ-Konferenz „Übersetzen in die Zukunft“, vollständiger Artikel bei
bdue-berlin.de

 

Die Leinen sind los, wir legen ab!

Mit der Konferenz „Übersetzen in die Zukunft“ hat der BDÜ ein internationales Ereignis in Berlin organisiert, das einerseits eine Bestandsaufnahme unserer Branche liefert und andererseits für Aufbruchsstimmung sorgt.

Einigen ist vielleicht etwas flau im Magen beim Aufbruch ins Unbekannte. Stichworte wie Wirtschaftskrise, Globalisierung oder „neue Anforderungen“ lassen uns an raue See und gemeine Klippen denken. Ja, es kann ungemütlich werden. Doch wie besagt es ein altes englisches Sprichwort? „Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Doch dafür sind Schiffe nicht gebaut.“

Uns Dolmetscher und Übersetzer unterscheidet genau wie andere Akteure der Wirtschaft und Politik etwas Entscheidendes von Schiffen: Wenn wir uns nicht mit den neuen globalen Entwicklungen von Politik, Wissenschaft und Technik auseinandersetzen, schützt uns auch der altvertraute Hafen nicht. Wer auch morgen noch auf dem Markt präsent sein möchte, sollte rechtzeitig schauen, woher der Wind weht und einen Blick auf die aktuellen Seekarten werfen.

(…)

Der Landesverband Berlin-Brandenburg trägt als Mitgliedsverband des BDÜ beispielsweise dazu bei, Qualitätssicherung von Sprachdienstleistungen zu gewährleisten. So prüft der Vorstand die Qualifikation interessierter Bewerber sorgfältig und wacht über die Einhaltung der strengen Aufnahmekriterien des BDÜ. Für Dolmetscher und Übersetzer bieten wir Seminare zur fachlichen Spezialisierung und Weiterbildung an. Für Auftraggeber stehen wir als lokaler Ansprechpartner zur Verfügung. Erstmals bieten wir seit diesem Jahr einen besonderen Service: Interessierte Unternehmen bzw. Organisationen können sich über den effizienten Einsatz von Sprachdienstleistern informieren lassen. Hierzu bietet eine Arbeitsgruppe des Vorstandes branchenspezifische Kurzvorträge an, welche auf individuelle Anforderungen eingehen.

(…)

Der Landesverband Berlin-Brandenburg engagiert sich auch für die Nachwuchsförderung. Vertreter des Vorstandes halten – u.a. im Namen des gesamten Bundesverbandes – Vorträge auf Messen wie der EXPOLINGUA oder auf Veranstaltungen von Universitäten und informieren über Studienangebote sowie das Berufsbild. (…) In China wird die Bedeutung bestmöglich akademisch ausgebildeter Sprachmittler bereits erkannt (Siehe hierzu Bericht vom CIUTI-Forum in Genf.) (…)

Eines unserer Hauptanliegen ist es, mit der weitverbreiteten Vorstellung aufzuräumen, Übersetzen und Dolmetschen seien Nebenprodukte von Fremdsprachenkenntnissen und bestünden hauptsächlich im Austauschen von Worten. Dies tun wir auf mehreren Ebenen und in vielen Kontexten. „Der Übersetzungsvorgang hat mit dem Austauschen von Wörtern so wenig zu tun, wie das Schachspielen mit dem Umstellen von Figuren.“, bemerkte Hans G. Hönig sehr treffend. Liebe Auftraggeber: Um die wertvolle Fracht Ihrer Worte und Anliegen sicher und unbeschadet an den Empfänger in Übersee zu bringen, reicht es nicht aus, beide Ufer zu kennen. Die komplizierte Kunst des Über-setzens gilt es zu verstehen und gründlich erlernt zu haben! Auch wenn wir bei unserer Arbeit meist unsichtbar sind oder unauffällig einen Schritt hinter den Mächtigen und Machern dieser Welt laufen, sind wir es, die ihnen international eine Stimme geben und ihre Worte richtig ankommen lassen. "Das Schicksal der Welt hängt heute in erster Linie von den Staatsmännern ab, in zweiter Linie von den Dolmetschern.", sagte kein geringerer als der erste Generalsekretär der Vereinten Nationen, Trygve Lie. (Gleiches gilt natürlich auch für Übersetzer.) (…)

Doch woran erkennt und wie findet man sie? Auf dem hart umkämpften Markt tummeln sich leider viele „schwarze Schafe“ und die wirklichen Profis stehen ihnen ohne geschützte Berufsbezeichnung gegenüber. Auftraggeber unterscheiden die Anbieter von Sprachdienstleistungen somit meist nur an deren Preisen und entscheiden sich in Ermangelung anderer Kriterien oft für den vermeintlich preiswertesten. Ahnungslos buchen sie damit für die geplante Hochseefahrt oft ein schlichtes Holzpaddelboot und wundern sich, wenn sie – zum Beispiel bei der Eroberung neuer Märkte – stranden. Manchmal bemerken sie nicht einmal, woher die Probleme ihrer Unternehmung stammen, da sie sich der Komplexität des Über-setzens selten bewusst sind und so eher das eigene Marketingkonzept oder andere wirtschaftliche und kulturelle Aspekte verdächtigen. (…)

Sie sehen, es gibt viel zu tun auf dem Weg in die Zukunft. Wir, der Landesverband Berlin-Brandenburg, wollen dabei unseren über 650 Mitgliedern einerseits und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft andererseits ein Partner sein. Denn beim Über-setzen in die Zukunft sitzen wir alle im selben Boot!

Katja Raeke, Diplom-Dolmetscherin für Polnisch und Russisch,

Erste Vorsitzende des BDÜ - Landesverbandes Berlin Brandenburg

 


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